Hinweis: Dieser Artikel enthält hilfreiche Informationen zur GMC-Compliance. Bei Fragen zu deinen spezifischen Richtlinien konsultiere die Google Merchant Center Dokumentation.
Google möchte Käufer schützen. Ein Kunde, der ein Produkt in Google Shopping sieht, erwartet transparente Informationen über Rückgaberechte. Wenn deine Return Policy vage, widersprüchlich oder fehlend ist, löst das rote Flaggen aus. GMC prüft deshalb automatisch:
Deine Rückgaberichtlinie muss auf deiner Website verlinkt sein, idealerweise in der Fußzeile oder unter "AGB / Datenschutz". Google crawlt diese Seite und prüft, ob sie professionell und vollständig wirkt. Eine policy in einem PDF, das nicht verlinkt ist, wird übersehen.
Nicht "innerhalb eines angemessenen Zeitraums" schreiben. Google erwartet konkrete Zahlen:
Das Startdatum sollte das Lieferdatum sein, nicht das Kaufdatum. Dies ist verbraucherschutzfreundlicher.
Hier gibt es zwei Modelle:
| Modell | Beschreibung | Google-Compliance |
|---|---|---|
| Kostenlose Rückgabe | Du zahlst Rückversand oder gibst ein Label. Beste Kundenfreundlichkeit. | Sehr positiv. Erhöht Verkäufe. |
| Käufer zahlt Versand | Originalversandkosten = nicht rückgängig, aber Rückversand = Käufer trägt. | Akzeptabel, muss aber klar kommuniziert sein. |
| Keine Rückgabe (Ausnahmen) | Z. B. für Unterwäsche, Lebensmittel, digitale Produkte. | Erlaubt mit Begründung. |
Google akzeptiert Einschränkungen, solange sie fair und deutlich sind:
Wichtig: Diese Ausnahmen müssen prominent auf der Policy-Seite stehen, nicht im "Kleingedruckten".
Für Produkte, die in der Datenquelle eine Return Policy Attribute haben (z. B. Apparel, Electronics), sollte das Attribut vollständig sein: return_policy mit Frist, Kosten und Bedingung.
Viele kleine E-Commerce-Seiten haben zwar eine Policy, aber sie ist nicht im Header oder Footer verlinkt. Google findet sie nicht. Lösung: Link in der Fußzeile platzieren, mit Ankernamen "Rückgaberecht" oder "Return Policy".
Dies wird von Google als fehlerhafte Information bewertet. Immer konkrete Tage angeben. Beispiel: "Rückgaben innerhalb von 30 Tagen ab Lieferdatum erhalten volle Erstattung."
Wenn du für Elektronik 30 Tage, für Kleidung aber 60 Tage Rückgaberecht anbietest, muss dies dokumentiert sein. Google erwischt Inkonsistenzen über mehrere Produktseiten hinweg.
Wenn fast alles "keine Rückgabe" ist, wird die Seite als verdächtig flaggt. Google prüft, ob das berechtigt ist. Ein Elektronik-Laden, der sagt "keine Rückgabe für Monitore", wird geprüft.
Google bevorzugt: "Kostenlose Rückgabe mit prepaid Label" oder "Käufer zahlt Rückversand". Versteckte Regeln unter "Kostenpflichtig, Details per Email" wird nicht akzeptiert.
"Rückgaben: Alle Produkte können innerhalb von 30 Tagen ab Lieferdatum zurückgegeben werden, sofern sie unbenutzt, unbeschädigt und in Originalverpackung sind. Kostenlose Rückgaben werden mit einem vorausbezahlten Label durchgeführt. Erstattungen werden 5 bis 10 Tage nach Erhalt des Rückversands verarbeitet. Ausnahmen: Unterwäsche und Badebekleidung können nicht zurückgegeben werden, wenn das Sicherheits-Etikett entfernt wurde. Bei Fragen: kontakt@shop.de"
Google suspendiert nicht wegen strenger Return-Richtlinien. Suspensionen entstehen durch:
Lösung: Regelmäßige Audits. Prüfe einmal monatlich, ob deine Policy noch aktuell ist und auf der Website sichtbar.
Eine klare, kundenfreundliche und Google-konforme Rückgaberichtlinie ist einer der einfachsten Wege, um Genehmigungsprobleme zu vermeiden und Vertrauen bei Käufern aufzubauen. Nehme dir eine Stunde Zeit, um deine Policy zu überprüfen und sicherzustellen, dass sie alle obigen Anforderungen erfüllt. Die Investition zahlt sich durch höhere Konversionsraten und weniger Support-Anfragen aus.