Preisabweichungen zwischen Feed und Website gehoeren zu den haufigsten GMC-Sperrgrunten. Hier erfahren Sie, woran Sie sie erkennen und wie Sie sie dauerhaft beheben.
Eine Preisabweichung im Google Merchant Center entsteht, wenn der Preis in Ihrem Produktfeed nicht exakt mit dem Preis auf Ihrer Produktseite ubereinstimmt. Google pruft diesen Abgleich regelmasig automatisch. Wird eine Abweichung festgestellt, sperrt Google das betroffene Produkt zunachst wegen Falschdarstellung. Bei haufigen oder systema-tischen Abweichungen kann das gesamte Konto gesperrt werden.
In Deutschland muss der im Feed angegebene Preis den Endkundenpreis inklusive Mehrwertsteuer enthalten. Wenn Ihr Shop Preise ohne Steuer ins Feed exportiert und auf der Website Preise mit Steuer anzeigt, meldet Google eine Abweichung.
Shops, die in mehreren Landern verkaufen, verwenden manchmal automatische Wahrungsumrechnungen. Diese Umrechnungen stimmen selten exakt mit den auf der Produktseite angezeigten Preisen uberein, was Abweichungen erzeugt.
Wenn Sie einen Preis in Ihrem Shop andern, aktualisiert sich der Produktfeed nicht immer sofort. Shopify-Feeds mit langen Abrufintervallen (24 Stunden oder mehr) konnen stundenlang veraltete Preise liefern.
Wenn auf der Website ein Aktionspreis gilt, der Feed aber noch den Normalpreis zeigt, meldet Google eine Abweichung. Nutzen Sie das Feld sale_price im Feed und das Attribut sale_price_effective_date, um Aktionspreise korrekt zu ubermitteln.
Unser kostenloser Scanner pruft Ihre Website und Ihren Feed auf Preiskonsistenz und zeigt Ihnen, welche Produkte betroffen sind.
Kostenlos scannenprice im Feed ubereinstimmen.Die meisten Preisabweichungen in Deutschland entstehen durch falsche Steuerlogik im Feed. Shops, die im B2B-Bereich verkaufen, exportieren oft Netto-Preise ins Google-Channel-Plugin, waehrend die Website den Endkundenpreis mit 19% MwSt. anzeigt. Google interpretiert diese Diskrepanz als Falschdarstellung.
Bei Shopify: in den Google-Channel-Einstellungen unter "Steuern und Versand" muss "Steuern in Produktpreisen enthalten" aktiviert sein, wenn die Website Brutto-Preise anzeigt. Bei WooCommerce: das Plugin "WooCommerce Google Feed Manager" hat ein Feld "Tax Mode", das auf "Incl." gesetzt werden muss, wenn die Frontend-Preise inklusive Steuer angezeigt werden. Bei JTL-Shop: in der Schnittstelle die Option "Bruttopreise uebermitteln" pruefen.
Ein zusaetzlicher Stolperstein: Wenn die Liefer-Adresse des Kunden in einem anderen EU-Land liegt, kann die im Checkout berechnete Steuer abweichen (z.B. 21% statt 19%). Google verwendet aber das Land-Targeting des Feeds (Standard: DE). Stellen Sie sicher, dass Ihr Feed pro Zielland konfiguriert ist, falls Sie ueber Grenzen verkaufen.
Aktionspreise sind die zweithaeufigste Ursache fuer Preisabweichungen. Google erwartet, dass Sie das Feld price mit dem normalen Preis fuellen und sale_price mit dem Aktionspreis. Zusaetzlich muss sale_price_effective_date den Start- und Endzeitpunkt der Aktion enthalten (z.B. 2026-05-28T00:00-01:00/2026-06-04T23:59-01:00).
Haeufiger Fehler: Shops setzen den Aktionspreis direkt im Feld price und ignorieren sale_price. Sobald die Aktion endet, zeigt die Website wieder den Normalpreis, der Feed-Cache aber noch den Aktionspreis. Eine Preisabweichung wird gemeldet, obwohl die technische Aenderung nur Stunden zurueckliegt. Verwenden Sie immer das sale_price-Konstrukt, damit Google die Aktion versteht und automatisch beendet.
Bei Flash-Sales oder dynamischen Rabatten (z.B. 10% auf alle Produkte ueber Cart-Skripts): vermeiden Sie diese, solange Ihr GMC-Konto noch nicht stabil verifiziert ist. Cart-Level-Rabatte werden vom Google-Channel-Plugin nicht ins Feed uebernommen, was zu sofortigen Abweichungen fuehrt. Verwenden Sie stattdessen Produkt-Level-Rabatte, die ueber sale_price abgebildet werden koennen.
Bei einem Standard-Supplemental-Feed liegt das Abrufintervall bei 24 Stunden. Ein Content API-Feed kann jederzeit manuell aktualisiert werden. Fur Shops mit haufigen Preisanderungen ist die Content API die zuverlassigere Losung.
Nein. Google erwartet Versandkosten separat im Feld shipping. Wenn Sie Versandkosten in den Produktpreis einrechnen und den Feed entsprechend anpassen, der Checkout-Preis aber Versand getrennt ausweist, entsteht eine Preisabweichung.
Zunachst werden nur die direkt betroffenen Produkte abgelehnt. Bei wiederholten oder systema-tischen Abweichungen kann Google das gesamte Konto wegen Falschdarstellung sperren. Beheben Sie Preisabweichungen daher sofort, nicht erst nach einer Kontowarnung.
Verwenden Sie den Googlebot-Simulator von GMCSuspension. Er ruft die Produktseite ohne JavaScript-Ausfuehrung ab und zeigt den Preis, den der Bot beim Crawl wahrnimmt. Stimmt dieser nicht mit dem Feed-Preis ueberein, wird die Abweichung gemeldet, selbst wenn Browser-Besucher den korrekten Preis sehen. Googlebot-Simulator hier oeffnen.
Seit April 2026 prueft Google Preise haeufiger und gleicht sie mit historischen Feed-Daten ab. Schwankungen werden schneller als Preisabweichung markiert. Stellen Sie sicher, dass Aktionspreise konsistent ueber Feed, Produktseite und Checkout ablaufen, und nutzen Sie sale_price_effective_date. Details im AI Verification 2026 Guide.
Geben Sie Ihre Shop-URL ein. Der Scanner zeigt Ihnen in Sekunden, was Google blockiert.
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