Ihr Konto ist gesperrt und Ihre Shopping-Anzeigen laufen nicht mehr. Hier erfahren Sie, warum das passiert und wie Sie das Konto Schritt für Schritt wiederherstellen.
Eine Sperrung des Google Merchant Center trifft Online-Händler oft ohne Vorwarnung. Ein Tag laufen die Shopping-Anzeigen normal, am nächsten Tag erscheint die Meldung: "Konto gesperrt." Kein Umsatz aus Google Shopping, keine sichtbaren Produkte, keine klare Erklärung. Das ist frustrierend, aber lösbar. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, was eine GMC-Sperrung bedeutet, welche fünf Ursachen am häufigsten dahinterstecken und wie Sie Ihr Konto planmäßig wiederherstellen.
Google unterscheidet zwischen einer Konto-Sperrung und einer Artikel-Ablehnung. Bei einer Artikel-Ablehnung verliert nur ein bestimmtes Produkt seine Freigabe für Shopping-Anzeigen. Eine Konto-Sperrung betrifft dagegen das gesamte Merchant-Center-Konto: alle Produkte werden deaktiviert, alle Shopping-Kampagnen kommen zum Erliegen.
Google prüft Merchant-Center-Konten kontinuierlich, sowohl automatisch als auch manuell. Stellt Google fest, dass Ihre Website oder Ihr Produktfeed gegen die Google Shopping-Richtlinien verstößt, sperrt Google das Konto. Die Sperrung bleibt bestehen, bis Sie den Verstoß behoben und erfolgreich einen Widerspruch eingereicht haben.
Zwei Arten von Sperrungen sind dabei zu unterscheiden:
Dies ist die häufigste Sperrungsursache überhaupt. Google wertet es als Falschdarstellung, wenn der Preis auf Ihrer Landing Page nicht mit dem Preis im Checkout übereinstimmt, wenn Versandkosten nicht klar ausgewiesen sind, wenn Produktbeschreibungen übertrieben oder irreführend formuliert sind oder wenn Bewertungen manipuliert wirken. Selbst kleine Abweichungen zwischen Produktfeed und Website lösen diesen Verstoß aus.
Google erwartet, dass Kunden Ihren Shop auf mindestens zwei verschiedene Arten kontaktieren können, zum Beispiel per E-Mail und Telefon oder per E-Mail und Kontaktformular. Diese Informationen müssen für den Googlebot sichtbar und aufrufbar sein. Ein Kontaktformular, das sich hinter einem Login verbirgt oder im JavaScript-Code versteckt ist, zählt nicht.
Jede Website, die Kundendaten erhebt, muss eine Datenschutzerklärung vorhalten. Google prüft, ob die Seite existiert, erreichbar ist und inhaltlich ausreichend Angaben zur Datenverarbeitung macht. Für deutsche Shops kommt die DSGVO-Konformität als zusätzliche Anforderung hinzu.
Wenn der Preis in Ihrem Produkt-Feed nicht exakt mit dem Preis auf der Produktseite übereinstimmt, sperrt Google das betroffene Konto wegen Falschdarstellung. Das passiert oft nach Währungsumrechnungen, Steueränderungen oder schlicht weil der Feed und der Shop-Backend nicht synchronisiert sind.
Wenn der Googlebot Ihre Website nicht laden kann, zum Beispiel wegen eines abgelaufenen SSL-Zertifikats, eines Serverausfalls, einer Firewall-Blockade oder eines Weiterleitungsfehlers, sperrt Google das Konto. Das kann auch passieren, wenn Ihre Website Bots aktiv blockiert oder eine Robot.txt-Datei den Googlebot ausschließt.
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Kostenlos scannenDas größte Problem bei GMC-Sperrungen ist nicht die Behebung, sondern die Diagnose. Google nennt den Sperrungsgrund oft nur vage, und Händler verbringen Stunden damit, die falsche Ursache zu beheben. Unser Scanner prüft Ihre Website auf über 43 bekannte Sperrungskriterien, darunter:
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Die Bearbeitungszeit für einen Widerspruch liegt bei Google typischerweise zwischen 3 und 7 Werktagen. In Phasen hoher Auslastung, zum Beispiel rund um die Weihnachtssaison, kann es länger dauern. Wenn der erste Widerspruch abgelehnt wird und Sie erneut Korrekturen vornehmen müssen, verlängert sich der Prozess entsprechend. Planen Sie im schlechtesten Fall zwei bis vier Wochen ein.
Wichtig: Reichen Sie den Widerspruch erst ein, wenn alle Korrekturen vollständig umgesetzt und überprüft sind. Ein zu früh eingereichter Widerspruch, der erneut abgelehnt wird, verzögert den Prozess und kann in seltenen Fällen zu einer dauerhafteren Sperrung führen.
Ja, Sie können Ihren Produktfeed weiterhin aktualisieren. Die Änderungen werden gespeichert, aber die Produkte bleiben inaktiv, bis das Konto wieder entsperrt ist. Nutzen Sie die Zeit, um Ihren Feed zu bereinigen und Preisabweichungen zu korrigieren.
Shopping-Kampagnen, die mit dem gesperrten Merchant-Center-Konto verknüpft sind, laufen nicht mehr. Die Kampagnen bleiben in Google Ads erhalten, aber sie liefern keine Impressionen und klicken keine Klicks. Performance Max Kampagnen mit Shopping-Anteil sind ebenfalls betroffen.
Das hängt vom Verstoß ab. Bei technischen Verstößen wie fehlenden Kontaktdaten oder einer nicht erreichbaren Datenschutzerklärung ist die Wiederherstellung sehr realistisch. Bei schwerwiegenden Verstößen wie dem Verkauf gefälschter Produkte oder systematischer Preistäuschung kann Google die Sperrung dauerhaft aufrechterhalten.
Google erlaubt mehrere Widersprüche, aber bei zu vielen abgelehnten Anträgen in kurzer Zeit kann Google eine Wartezeit verhängen. Stellen Sie daher sicher, dass jede Korrektur vollständig ist, bevor Sie einen neuen Widerspruch einreichen.
Geben Sie Ihre Shop-URL ein. Der Scanner zeigt Ihnen in Sekunden, was Google blockiert und wie Sie es beheben.
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